Osterritt auf dem Lindenhof
Bei Vally dauert es wohl noch etwas mit den Babys und es bleibt noch Zeit für einen kleinen Bericht über den schönen Osterritt.
Auch die Seite von James haben wir weiterbearbeitet und noch schöne Bilder aus Kindertagen eingefügt.
Osterritt 2009 auf dem Lindenhof
Ostermontag war es endlich soweit. Bei schönstem Wetter veranstaltete unser Reit- und Fahrverein Nuhweiler seinen jährlichen Osterritt. Philipp wollte zum ersten Mal mit Nakita an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Wir waren sehr gespannt, wie sich Nakita verhalten würde. Bisher war sie nur wenig im Außengelände und wenn, dann nur mit 2-3 weiteren Reitern.
Würde sie brav sein, nicht zuviel rennen, hätte sie genug Kondition (das Wetter war ziemlich warm und sie trägt immer noch ziemlich viel Winterfell), würden ihre Hufe (sie ist immer noch Barhufer) der Belastung standhalten, käme Philipp gut mit ihr zurecht? Es war wirklich spannend.
31 Pferde und Reiter aufgeteilt in sieben Gruppen machten sich nach und nach auf den Weg. Für die Nichtreiter (wie mein Mann und ich) bestand die Möglichkeit mit der Kutsche mitzufahren.
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Nakita und Philipp kurz vor dem Start |
Philipp wollte unbedingt wegen der Wärme in kurzen Hosen reiten.
Wir befürchteten, dass er sich auf der ca. 2 1/2 stündigen Tour
wundreiten würde. Durch das lange Blatt des Dressursattels ist
aber nichts passiert. Den Helm setzt er grundsätzlich immer auf.
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Es geht los |
Philipp (hinten rechts) war in der ersten Gruppe mit insgesamt
5 Reitern.
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Nakita geht brav hinterher |
Auf ihrem Weg durch den Nuhweiler Wald mussten sie insgesamt
10 Aufgaben lösen (z.B. Ostereier suchen, Bilderrätsel lösen usw.).|
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Später ging sie immer vorneweg |
Auch der richtige Weg musste "erarbeitet" werden.
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Es folgt doch nicht schon die nächste Gruppe? |
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Das Halfter zum Anbinden auf der linken Seite und die Feldflasche (natürlich nur mit Mineralwasser) auf der rechten Seite. |
Auf halber Strecke sollte zur Mittagszeit an der Wanderhütte Rast
gemacht werden. Aber die musste erst mal gefunden werden.
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Und schon sind sie weg |
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Die Kutschen kommen um die Ecke |
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Blick vom Kutschbock aus |
Wir saßen in der ersten Kutsche, gezogen von Horst's Süddeutschen Kaltblut und es war einfach toll!
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Dicht hinter uns Klaus mit seinem Percheron "Julie"
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Julie voll in Fahrt |
Auch die drei Kutschengruppen (die Lindenhofkutsche musste zweimal
fahren) hatten während der Fahrt Aufgaben und vor allen Dingen Rätsel
und Fragen zu lösen.
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Julie mit großer Last |
Eine halbe Stunde ging es immer im Wald bergauf. Die Pferde hatten ganz schön zu arbeiten.
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Kleine Verschnaufpause |
Oben angekommen durften die Pferde erst einmal verschnaufen. Wir hatten derweil den größten Teil unserer Fragen beantwortet.
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Auch geschafft! |
Auch Julie hat den Berg hinter sich und darf sich erst einmal ausruhen.
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Den Rest des Weges ging es nur noch bergrunter.
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Endlich da |
Nach einer weiteren Viertelstunde waren wir als erste Gruppe am Ziel - die Jagdhütte.
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Die Feldküche |
Was zu Essen gab es auch schon: Gulaschsuppe und gebratenen Lyoner im Weck (typisch saarländisch).
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Die Reiter kommen |
Nach einer ganzen Weile kamen dann Philipp und seine Gruppe als erste Reiter gutgelaunt an der Hütte an.
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Sie hatten ihre Aufgaben bis dahin alle gelöst und Nakita war noch nicht einmal viel verschwitzt.
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Auf zum Brunnen |
An der Hütte gibt es auch einen Brunnen mit Wasser für die Pferde
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Absitzen! |
Endlich raus aus dem Sattel werden noch die Bügel verschnallt.
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Erfrischung aus dem Wassereimer |
Nach kurzem Zögern und Rumplantschen trinkt Nakita problemlos aus dem Eimer das frische Wasser.
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Parkplatzsuche |
Nun heißt es, einen geeigneten Anbindeplatz zu suchen. Zum Glück ist an dem mitgebrachten Halfter ein langer Strick, mit dem man Nakita an einen Baum festbinden kann.
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Wo sind denn meine Leute? |
Sie macht gar keine Zicken und bleibt brav wie ein altgedientes Westernpferd an ihrem Platz, was man nicht von allen Pferden behaupten kann. Viele werden unruhig und versuchen sich loszureißen oder die anderen zu ärgern. Sie müssen die ganze Zeit von Hand gehalten werden.
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Julie |
Auch die ausgespannte Julie ist ein ganz braves Pferd und bleibt schön ruhig.
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Immer mehr Reiter treffen nach und nach ein.
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Die Cowboys |
Als letzte Gruppe treffen die Westernreiter ein.
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Eine Menge Leute und Pferde |
Mittlerweile ist an der Hütte ganz schön viel Betrieb.
Überall Pferde und die Stimmung ist super. Kurz nachdem die letzten Reiter angekommen waren, sind die ersten (auch Philipp und Nakita) wieder gestartet um die restlichen Aufgaben zu lösen. Das Wetter wurde ein bißchen trüber und es donnerte sogar. Aber Gott sei Dank kam kein Regen.
Am Nachmittag waren alle wieder wohlbehalten zurück. Nakitas Hufe haben nicht gelitten, keine Scheuerstellen, nichts. Ein braves und zuverlässiges Freizeitpferd.
Im Aufgabenlösen waren wir unter den drei Kutschengruppen die besten (ganz klar!) und haben einen großen Osterteller und 2 Flaschen Sekt gewonnen. Philipps Gruppe hatte unter den 7 Reitergruppen den dritten Platz und für Philipp gab es einen großen Schokoladenosterhasen.
Nakita bekam eine große Portion Möhren und viele Streicheleinheiten; Wynona war froh dass ihre Mama wieder da war.
Alles in Allem war es ein wunderschöner Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Event.