Melina gegen Herpes geimpft, Hannah gestorben
Heute haben wir Melina gegen Herpes impfen lassen. Seit 2 Jahren nun lassen wir alle Hündinnen nach oder vor dem Decken sowie vor der Geburt gegen Herpes impfen. Wir haben nur gute Erfahrungen damit gemacht. Vor vielen Jahren hatten wir in einem Jahr schlimme Erlebnisse mit Resorption, Fehlgeburten und Missbildungen, nachweislich ausgelöst durch den Herpesvirus. Vermutlich hatten sich die Hündinnen beim Decken oder während der Tragezeit angesteckt. Der Herpesvirus ist für Menschen verhältnismäßig ungefährlich, kann aber bei manchen Tierarten verheerende Folgen haben. So werden Zuchtstuten (auch unsere Nakita) fast immer gegen Herpes geimpft. Den Impfstoff für Hunde gibt es leider noch nicht so lange, wir können ihn aber nur empfehlen.
Hannah's Tierklinik hat heute angerufen. Sie wollten unbedingt wissen, wer damals unsere Hündin (ca. 2003) vor der Abgabe kastriert hätte um den betreffenden Tierarzt für die OP-Kosten haftbar zu machen. Auf meine Nachfrage, wie es Hannah ginge, erfuhr ich, dass sie gestorben war. Ich war ziemlich betroffen und wollte wissen, ob sie an dem vergessenen Tupfer gestorben war. Da meinte der Tierarzt, sie wäre an "was ganz anderem" gestorben, er dürfe mir aber nicht sagen an was. Und er gab auf Nachfrage zu, dass der Tupfer völlig abgekapselt gewesen wäre. Er hatte also gar keine Probleme gemacht und war nur "Zufallsbefund". Arme Hannah. Als wir sie vor 3 1/2 Jahren abgegeben hatten, war sie kerngesund und sehr vital. Ich hätte ihr wirklich ein längeres Leben gewünscht als ihre 10 1/2 Jahre. Wir hatten schon Collies, die über 15 Jahre alt wurden. Unsere jetzige einzige Colliehündin ist schon 14 1/2 Jahre alt und war auch nie krank. Sie läuft halt ziemlich wackelig durch die Gegend und weiß auch manchmal nicht mehr so richtig wo sie dran ist. Aber sie frißt noch gut und schläft, und schläft und schläft. Bin mal gespannt, wie die Geschichte mit Hannah weitergeht. Anscheinend geht es hier leider nur ums liebe Geld.